so wird ihr betrieb ein sicherer betrieb

Hier eine ungeschickte Bewegung, da ein Schritt zu viel … und schon ist es zu spät – die Statistik der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) zeigt: In der Schweiz passieren rund 253.000 Arbeitsunfälle. Aber immerhin haben sich die Unfälle seit Anfang der 90er um 40 Prozent reduziert. Auch die Zahl der Arbeitsunfälle mit Todesfolge ist um die Hälfte geschrumpft.

 

Woran kann das liegen? Offensichtlich hat sich in der Zwischenzeit etwas in Sachen Arbeitssicherheit getan. Das Arbeitsgesetz ist in Kraft getreten – und das Thema in den Köpfen der Arbeitgeber angekommen.

 

Dennoch muss man in einer Welt – die von neuen Aufgaben, Technologien und hohem Zeitdruck geprägt ist – immer schneller, effizienter und produktiver werden. Da vergisst man schnell einmal die eigene Gesundheit. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder die Vorteile der betrieblichen Sicherheit in Erinnerung zu rufen. Wir geben Ihnen im Folgenden Tipps und Produkte an die Hand, um auch Ihren Betrieb so sicher und gesund wie möglich zu machen.

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Arbeitsunfälle

Unfälle verhindern

Achtung wichtig: betriebliche Sicherheit

Was bedeutet betriebliche Sicherheit für Sie? Reine Gefahrenabwehr? Gesetzliche Auflagen erfüllen? Es geht um weit mehr als das: Mit dem Arbeitsschutz bewahren Sie vorbeugend die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und erfüllen damit die Bedingungen für menschengerechtes Arbeiten.

Nicht nur das – auch die Kosten, die Arbeitsausfälle mit sich bringen, sind nicht zu unterschätzen. Nach einem Unfall fehlen die Erfahrung und das Können des ausfallenden Mitarbeiters. Sie müssen ihn zeitweise ersetzen oder seine Kollegen machen Überstunden. In jedem Fall wird es teuer, denn ein Tag Arbeitsausfall kostet einem Schweizer Betrieb durchschnittlich 1000 Franken.

Um das zu verhindern, sind Massnahmen im Bereich der betrieblichen Sicherheit notwendig – denn die erhöhen direkt  den Unternehmenserfolg. Unter dem Strich übersteigt das Einsparpotenzial die Investitionskosten in die betriebliche Sicherheit um ein Vielfaches. Eine genaue Arbeitsplanung und der Einsatz richtiger Hilfsmittel lohnen sich also immer.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.suva.ch

Zwei weitere wichtige Gründe, um sich für mehr Sicherheit im Betrieb einzusetzen:

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Zufriedenere Mitarbeiter

Zufriedenere Mitarbeiter

Mitarbeiter, die sich im Betrieb gut aufgehoben fühlen, sind motivierter, leistungsfähiger und zufriedener – denn gesund macht glücklich. Und die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens können Sie so auch steigern.

Verbessertes Image

Verbessertes Image

Mitarbeiter sind Markenbotschafter und Multiplikatoren. Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Mitarbeiter gesund und glücklich sind – dann erzählen sie es bestimmt ihren Freunden und Verwandten. Und gemäss dem Schneeballeffekt schaffen Sie damit ein positives Unternehmensimage.

Hoch hinaus: arbeiten mit Leitern

Wenn es hoch hinausgehen soll, entscheidet man sich für eine Leiter. Was soll da schon gross passieren? Sie hat weder einen Motor, der gefährliches Werkzeug antreibt, noch treten Gefahrstoffe aus. Aber der Eindruck trügt. Die gesetzliche Unfallversicherung verzeichnete 2016 knapp 24.000 meldepflichtige Unfälle mit Leitern. Davon endeten zehn tödlich.


Umso wichtiger ist es, dass Sie sich über die richtige Leiter und das passende Zubehör Gedanken machen. Sie muss für die spezielle Aufgabe geeignet, standfest und unnachgiebig sein. Um auch die unerreichbaren Aufgaben erreichbar zu machen, bieten wir Ihnen nicht nur vielzählige Leitern & Gerüste an, sondern versorgen Sie auch mit nützlichen Informationen rund um den Umgang mit Leitern.

Arbeitsschutz perfektionieren

Am eigenen Leib: Schutzkleidung

Was wäre ein Feuerwehrmann ohne Schutzanzug oder ein Produktionsarbeiter ohne Sicherheitsschuhe? Es kommt nicht von ungefähr, dass wir bestimmte Berufsgruppen mit einer bestimmten Art von Schutzkleidung in Verbindung bringen. Schutzkleidung vermeidet Verletzungen und Unfälle, sowohl durch Maschinen als auch durch chemische und biologische Stoffe – und macht Ihre Mitarbeiter sichtbar und identifizierbar. Auch Regen, Kälte und UV-Strahlung kann die passende Arbeitskleidung ohne Probleme abwehren. Für all das haben wir unter anderem anpassungsfähigen Atemschutz und Kleidung mit Bewegungsspielraum im Sortiment – da ist für jede Branche und Tätigkeit etwas dabei.

Mehr Infos? Einfach auf die Bilder klicken!

Blousonjacke, Warnschutzjacke oder Weste? Schutzkleidung gibt es hier in fast jeder Art und aus unzähligen Materialien.
Zu den Produkten
Arbeitshandschuhe schützen Ihr wichtigstes Werkzeug vor Flüssigkeiten, Frost und Schnitten, ohne an Tragekomfort und Tastgefühl einzubüssen.
Zu den Produkten
Mit dem geeigneten Schutz vor Lärm und Staub beweisen Sie Köpfchen – und denken an Ihre Gesundheit.
Zu den Produkten
Arbeiten Sie in der Grossküche, Werkstatt oder bei der Feuerwehr? Hier finden Sie für jede Tätigkeit – und jeden Fuss – den richtigen Sicherheitsschuh.
Zu den Produkten

Für jeden verständlich: Sicherheitskennzeichen

Atención! Uwaga! Var uppmärksam! Alle Mitarbeiter gleich verständlich und in Sekundenschnelle auf potenzielle Gefahren hinzuweisen, ist in unserer internationalen Welt gar nicht mehr so einfach.


Zum Glück gibt es dafür eine Lösung: Denn unsere Warn- und Gebotsschilder erfüllen die europaweit gültige Norm und sind für jedermann verständlich – eindeutig ein Muss für jeden Betrieb.

Was Sicherheitskennzeichnungen aussagen können? 

Klicken Sie einfach unten auf die Schilder:

Warnschilder weisen Sie auf Gefahren hin, wie beispielsweise auf Absturzgefahr, gefährliche Substanzen oder Anlagen mit elektrischer Hochspannung.
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Verbotsschilder zeigen an, welches Verhalten Sie unterlassen sollten, um Unfälle zu vermeiden, wie beispielsweise ein offenes Feuer in der Nähe von explosionsfähigen Gasen oder Stäuben zu machen.
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Gebotsschilder geben Auskunft, wie Sie sich zu verhalten haben. Wie zum Beispiel in bestimmten Bereichen einen Arbeitsschutzhelm, Gehörschutz oder eine Atemschutzmaske zu tragen.
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Rettungszeichen wollen eins: Sie retten. Durch sie erkennen Sie Fluchtwege, Rettungswege und Notausgänge im Brandfall auf den ersten Blick.
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Immer in Sicht: visuelle Wegweiser

Stopp! Da geht’s lang! Stellen Sie sich mal vor, Sie müssten sich mitten in den Betrieb stellen und Ihren Mitarbeitern ständig lauthals Warnungen zurufen. Das wäre nicht nur ziemlich anstrengend, sondern würde auch bei weitem nicht die Wirkung von Markierungen und Absperrungen erreichen. Schliesslich sagt ein Bild – oder hier eine Markierung – mehr als tausend Worte.

Wo Absperrungen und Markierungen nötig sind? Eigentlich überall, wo Menschen und Maschinen aufeinandertreffen. Denn sie sind der einfachste Weg, Mitarbeiter bzw. Waren zu lenken, zu leiten, abzusichern und zu informieren.

Für mehr Infos zu unseren Produkten einfach auf die Bilder klicken:

Durch Fahrbahnschwellen drosseln Menschen ihre Geschwindigkeit auf dem Betriebsgelände. Außerdem markieren sie Gefahrenbereiche für Fahrzeugführer.
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Kabelbrücken sichern gleichzeitig angeschlossene Geräte ab, minimieren die Stolpergefahr und sind Markierungen, die auch Fussgänger eindeutig als Sicherheitssignal werten.
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Rammschutz schützt Mensch, Maschine, Fahrzeug und Betriebseinrichtung. Ausserdem markiert er erlaubte Fahrwege und reguliert den innerbetrieblichen Verkehr.
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Verkehrspiegel sorgen mit ihrer konvexen Form der Reflexionsflächen dafür, dass Fahrzeugführer und Sicherheitskräfte ihren Blickwinkel auf bis zu 360 Grad erweitern.
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Erste Hilfe beherrschen

Die wichtigsten Regeln

Und was tun, wenn alle Vorsichtsmassnahmen nichts genutzt haben und doch ein Arbeitsunfall passiert ist?

Dann gelten die rechts stehenden Regeln, die Sie und Ihre Mitarbeiter unbedingt verinnerlichen sollten. Und bei der Umsetzung hilft Ihnen unser Erste-Hilfe-Sortiment.

Arbeitsunfall passiert?

  • Gut auf den Ernstfall vorbereitet sein
  • Ausstattung vollständig bereit haben
  • Ersthelfer rufen
  • 112 wählen
  • Und ganz wichtig: Ruhe bewahren

Gut vorbereitet sein

Ersthelfer
ausbilden

Bereits ab zwei Mitarbeitern in Ihrem Betrieb sind Sie dazu verpflichtet, mindestens einen von beiden zum Ersthelfer auszubilden. Informieren Sie sich also immer über die aktuell gültigen Regelungen und behalten Sie die regelmässigen Fortbildungen im Auge!

Erste-Hilfe-Material bereit haben

Nichts ist so schlimm, ärgerlich und zugleich vermeidbar wie im Ernstfall fehlendes oder unvollständiges Erste-Hilfe-Material. Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Erste-Hilfe-Koffer & Co. IMMER mit Verbandszeug, Medikamenten usw. ausgestattet ist.

Notrufeinrichtungen schnell erreichbar machen

Absolutes Horroszenario: Ein Arbeitsunfall ist passiert - und Ihnen fällt vor Aufregung die Nummer 112 nicht mehr ein. Oder das Handy ist leer. Oder das nächste Telefon ist weit weg. Situationen, die sich zum Glück vermeiden lassen. Es liegt in Ihrer Hand!

Im Ernstfall richtig handeln

Das Wichtigste ist, dass Sie sich als Ersthelfer erstmal einen Überblick verschaffen, bevor Sie handeln. Sichern Sie dann zunächst ggf. die Unfallstelle ab und achten Sie zuallererst auf Ihre eigene Sicherheit.

Als Nächstes kommt einer der entscheidensten Schritte: der Griff zum Telefon, um die europaweit gültige Notrufnummer „112“ zu wählen. Versuchen Sie, trotz aller Aufregung möglichst ruhig zu bleiben und erklären Sie kurz und knapp, was geschehen ist. Da im Zweifel jede Sekunde zählt, empfehlen wir Ihnen, sich an den fünf „W-Fragen“ zu orientieren.

  • Wo ist der Unfall passiert?
  • Was genau ist passiert?
  • Wie viele Verletzte gibt es?
  • Welche Verletzungen haben die Betroffenen erlitten?
  • Warten auf Rückfragen der Notrufleitstelle?

PS: Da es schon oft vorgekommen ist, dass Menschen im Schock die „112“ nicht mehr einfällt oder Sie am Telefon vergessen haben, die Adresse zu nennen, schadet es nicht, sich die „W-Fragen“ regelmäßig ins Gedächtnis zu rufen. Gut vorbereitet sein bedeutet im Zweifel alles!

Die von einem Arbeitsunfall betroffene Person ist bewusstlos? Dann bringen Sie sie so schnell wie möglich in die stabile Seitenlage, um die Atemwege freizuhalten. Und falls der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon ein bisschen her ist und Sie sich nicht mehr so genau erinnern können, wie das nochmal funktioniert: Hier finden Sie eine Anleitung der JDMT Medical Services AG.

Bei einem Herzinfarkt kommt es vor allem darauf an, so schnell wie möglich zu handeln … und im Zweifel auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurückzuschrecken. Benachrichtigen Sie zunächst den Notarzt und gehen Sie dann grob zusammengefasst nach den folgenden Schritten vor:

  • Prüfen Sie zunächst die Atmung: Hebt und senkt sich der Brustkorb regelmäßig? Können Sie die austretende Luft spüren?
  • Falls nein: Beginnen Sie sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Hier erfahren Sie, was dabei zu beachten ist.
  • Ist in Ihrem Betrieb ein automatisches Defibrillationsgerät (AED) vorhanden? Dann herholen, Anleitung befolgen und Ruhe bewahren. Sie können wenig falsch machen, aber dafür ganz viel richtig.

Legen Sie die betroffene Person am besten zunächst auf den Boden und halten Sie ggf. das verletzte Gliedmaß nach oben, um die Blutung zu lindern. Anschließend befolgen Sie die folgenden drei Schritte:

  • Holen Sie sich im Optimalfall einen Kollegen zur Hilfe.
  • Drücken Sie mit vier Fingern auf die Arterie in der Muskellücke auf der Innenseite des Oberarms.
  • Verbinden Sie die Wunde und legen Sie ggf. einen Druckverband an.
  • Rufen Sie umgehend einen Notarzt, denn gerade bei Brüchen besteht akute Schockgefahr.
  • Bringen Sie die betroffene Person ggf. in eine Schonhaltung, die am wenigsten Schmerzen verursacht. Aber langsam und vorsichtig!
  • Vermeiden Sie ansonsten, wenn möglich, jede Bewegung und fixieren Sie die Bruchstelle.
  • Geschlossene Brüche mit einem Eisbeutel oder nassen Tüchern kühlen.
  • Offene Brüche mit Verbandtuch oder Kompressen abdecken.
  • Bei Kopfverletzungen ist höchste Eile angesagt. Überwachen Sie bis zum Eintreffen des Notarztes die Vitalfunktionen.

Kalter Schweiß, zittern, schneller Puls, blasse bis bläuliche Hautfarbe … all das sind die typischen Symptome eines Schocks. Legen Sie in solchen Fällen die betroffene Person mit erhöhten Beinen hin und beruhigen Sie ihn, so gut es geht, bis der Notarzt eintrifft. 

Beratung & Kontakt

Noch Fragen? Dann rufen Sie uns doch einfach an oder schreiben Sie uns. Wir vereinbaren bei Bedarf dann einen unverbindlichen Beratungstermin – gerne auch bei Ihnen vor Ort.

Noch mehr Sicherheitsinfos? Gerne!